http://www.sils-id.ch/de/politik/sitzung/?action=showevent&event_id=383753
11.12.2018 23:04:39


Versammlung
28.06.2011
19:00 Uhr

Ort:
Turnhalle
Ausserdorf
7411 Sils im Domleschg
Organisator:
Gemeinde
Kontakt:
Müller Gianin, Gemeindekanzlist
E-Mail:
info@sils-id.ch
Voraussetzungen:
Gemeinde Sils i.D.

Botschaften
zur
Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2010

Traktandum 6 - Rechnungsablage und Revisorenbericht pro 2010

Die Jahresrechnung pro 2010 schliesst mit einem Nettoeinnahmeüberschuss von CHF 8'470.91 ab, nachdem der Gemeindevorstand folgende ausserordentliche Einlagen in die Spezialfinanzierungen - welche das Ergebnis der Verwaltungsrechnung beeinflussen - beschlossen hat:
  • CHF 300'000.00 Sanierung Sportplatz
  • CHF 150'000.00 Sanierung Palazzomauer
  • CHF 60‘000.00 Sanierung Spielplatz
  • CHF 25'000.00 Parkplatzersatzreserve
  • CHF 10‘000.00 Erneuerungsfonds Platz
Ausserdem wurden nebst den üblichen ordentlichen Abschreibungen von rund CHF 300‘000.00 auch noch ausserordentliche Abschreibungen von mehr als CHF 600‘000.00 vorgenommen.

Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr wie folgt verändert:

Stand am 1. Januar 2010 CHF 3'380'822.79 Ertragsüberschuss 2010 CHF 8'470.91

Stand am 31. Dezember 2010 CHF 3'389'293.70
==================

Die Geschäftsprüfungskommission beantragt der Gemeindeversammlung:
a) die Jahresrechnung 2010 zu genehmigen
b) die Gemeindebehörde und die Mitarbeiter der Gemeinde, unter bester Verdankung für die geleis-tete Arbeit, zu entlasten.

Die Abweichungen bei den Hauptsteuererträgen, welche die Haupteinnahmequellen der Gemeinde bilden, sind nachfolgend festgehalten.
  • Der fakturierte Gemeindesteuerertrag natürlicher Personen pro 2010 ist um rund CHF 100'000.00 höher als budgetiert. Dabei gilt es jedoch festzuhalten, dass die Fakturierung nur aufgrund der pro-visorischen Veranlagungen erfolgt ist und sich durch die definitiven Veranlagungen noch Verände-rungen ergeben können.
  • Grösseren Schwankungen ausgesetzt ist - wie auch in den Vorjahren - jeweils der Steuerertrag der juristischen Personengesellschaften, speziell derjenige der Kraftwerkgesellschaften, deren Steuerer-trag seit ein paar Jahren nun auch vom jeweiligen Betriebsergebnis abhängig ist. Der verbuchte Mehrerlös 2010 gegenüber dem Voranschlag beträgt rund CHF 640'000.00.
Aus definitiven Veranlagungen früherer Jahre (die provisorischen Veranlagungen reichten bis ins Jahre 2006 zurück) wurden rund CHF 920'000.00 gutgeschrieben, so dass der effektive Erlös für das Steuerjahr 2009 ungefähr CHF 200'000.00 betrug, was beinahe CHF 600‘000.00 unter dem Voranschlag liegt. Dabei gilt festzuhalten, dass die Steuern 2009 der Kraftwerke Hinterrhein (KHR) und der Elektrizitätswerke der Stadt Zürich (EWZ) leider erst provisorisch veranlagt wurden und es gemäss Aussagen des Steuerrevisorats nicht sicher ist, ob die definitive Veranlagung bzw. die Steuereingänge noch im Jahre 2011 erfolgen, weshalb im Jahre 2011 mit erheblichen Minderein-nahmen von bis zu CHF 500‘000.00 gegenüber dem Budget 2011 zu rechnen ist.
Leider muss nach wie vor bemerkt werden, dass es infolge der oft erst späten definitiven Veranla-gungen und der ungewissen Betriebsergebnisse nach wie vor sehr schwierig ist, den Steuerertrag der juristischen Personen zu budgetieren und in die mehrjährige Planung miteinzubeziehen.
  • Der Quellensteuerertrag ist mit ungefähr CHF 72'000.00 um mehr als CHF 30'000.00 höher als budgetiert ausgefallen und bewegt sich damit im Rahmen des Vorjahres.
  • Der Steuerertrag aus Kapitalabfindungen ist mit ungefähr CHF 22'000.00 mehr als CHF 15‘000.00 höher als budgetiert und als im Vorjahr ausgefallen, was zeigt, dass diese Steuererträge nur sehr kaum genau budgetierbar sind.
  • Die Liegenschaftssteuern sind um rund CHF 26'000.00 höher als budgetiert ausgefallen und werden sich wohl in diesem Rahmen „einpendeln“.
  • Die Erträge aus Handänderungs- und Grundstücksgewinnsteuern sind um rund CHF 45'000.00 höher ausgefallen als budgetiert. Diese sind abhängig von der Anzahl Handänderungen und von der Höhe der damit erzielten Gewinne und somit ebenfalls nur schwer genau budgetierbar.
  • Dasselbe gilt für die Erbschafts- und Schenkungssteuern, welche sich mit rund CHF 30‘000.00 im Rahmen des Vorjahres bewegen.


Traktandum 7 – Revision Gesetz über das Friedhof- und Bestattungswesen

Die Verordnung über das Friedhofs- und Bestattungswesen der Gemeinde stammt aus dem Jahr 1996. Der Gemeindevorstand entschloss sich aufgrund ihres Alters und den teilweise geänderten Bedürfnissen in der heutigen Zeit zu einer Totalrevision.
Hauptziel sind die Entflechtung der Aufgaben und Befugnisse in Gesetz, Verordnung, Reglementen und Vereinbarungen einerseits und eine den heutigen Bedürfnissen angepasste Regelung zur Benüt-zung der Friedhofanlage andererseits.

Der Vorstand der evangelischen Kirchgemeinde wurde zu einer Vernehmlassung eingeladen. Seine Anregungen und Wünsche wurden, soweit möglich, in das überarbeite Gesetz integriert.

Der Gemeindevorstand empfiehlt Ihnen, dem vorliegenden Gesetz zuzustimmen.


Traktandum 8 – Genehmigung Kredit Sanierung Palazzozimmer in der Höhe von CHF 65‘000.00

Vor mehr als 40 Jahren wurden im Palazzo alle Fenster ersetzt und die Fensteranschläge und Lei-bungen erneuert. Die Zimmer jedoch wurden nur Schritt für Schritt erneuert, so dass es jetzt wieder an der Zeit ist, drei Zimmer einer Renovation zu unterziehen (helle Farben, gute Beleuchtung und wo notwendig, genügend EDV-Anschlüsse). Dabei handelt es sich um das Musikzimmer neben dem Gar-tensaal, das alte Vorstandszimmer und das aktuelle Vorstandszimmer, welches auch als Trauungslo-kal dient. Nach dieser Renovation wären alle Zimmer im Palazzo zeitgemäss saniert worden. Die Kos-ten belaufen sich auf Fr. 65 ‘000.00.
Der Gemeindevorstand empfiehlt Ihnen, diesem Kredit zuzustimmen.


Traktandum 9 – Genehmigung Ausbau Altersheim Domleschg in der Höhe von CHF 145‘243.00

Vor über zwanzig Jahren wurde das Alters- und Pflegeheim Domleschg mit Hilfe aller Domleschger Gemeinden gebaut. Damals wurden dem Bedürfnis entsprechend Einer- und Zweierzimmer für die Bewohner gebaut. Doch die Zeiten ändern sich: Heutzutage möchte man seinen Lebensabend lieber alleine in einem Zimmer verbringen. Scheinbar spielt hier auch die zunehmende Altersdemenz eine grosse Rolle. Aus diesem Grund hat der Kanton Graubünden beschlossen, künftig nur noch Einzel-zimmer zuzulassen.
Der Kanton beteiligt sich mit Fr. 720‘000.00 an den Neubaukosten, macht jedoch zur Bedingung, dass sich die Domleschger Gemeinden mit dem gleichen Betrag an den Neu- und Umbaukosten beteiligen.
Die Gemeinde Sils i.D. wird gemäss Verteilschlüssel mit einem Beitrag von Fr. 145‘243.00 zur Kasse gebeten.
Damit unsere heutigen, aber auch unsere künftigen Bewohner des Alters- und Pflegeheims Domle-schg in einem schönen und zweckmässigen Heim ihren Lebensabend verbringen dürfen, empfehlen wir Ihnen, diesem Kredit zuzustimmen.

Der Gemeindevorstand


Traktanden
  1. Begrüssung
  2. Wahl der Stimmenzähler
  3. Genehmigung Protokoll der Gemeindeversammlung vom 18. Mai 2011
  4. Anliegen / Fragen aus der Bevölkerung
  5. Informationen aus dem Gemeindevorstand
  6. Rechnungsablage und Revisorenbericht pro 2010
  7. Revision Gesetz über das Friedhof- und Bestattungswesen
  8. Genehmigung Kredit Sanierung Palazzozimmer in der Höhe von
CHF 65‘000.00
9. Genehmigung Kredit Ausbau Altersheim Domleschg in der Höhe von
     CHF 145‘243.00
10. Varia
11. Apéro und musikalische Unterhaltung

zur Übersicht